18a Drei Sportler

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Karin Hertz

Bildhauerin zwischen Bewegung und Ausdruck

Karin Elisabeth Hertz (1921–2017) war eine bedeutende deutsche Bildhauerin, deren Werke sich durch stilisierte Körperhaltungen, harmonische Kompositionen und die Darstellung alltäglicher, oft bewegter Szenen auszeichnen. Geboren in Hamburg, wuchs sie in Kitzeberg an der Kieler Förde auf und studierte von 1940 bis 1945 Bildhauerei in München. Nach bewegten Jahren in Kriegs- und Nachkriegsdeutschland ließ sie sich 1951 dauerhaft in Hamburg nieder, wo sie ein Atelier in Volksdorf betrieb. Ab 1978 arbeitete sie zudem regelmäßig in ihrem zweiten Atelier in Kiel-Möltenort.

 

Künstlerisches Schaffen

Ihre Skulpturen sind geprägt von einer klaren Formensprache und einem feinen Gespür für Bewegung, Licht und Schatten. Viele ihrer Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum Norddeutschlands – unter anderem auch in Schwentinental. Die Bronzeplastik „Drei Sportler“ (1984) vor der Uttoxeterhalle zeigt drei jugendliche Figuren, die exemplarisch für verschiedene Sportarten stehen: Leichtathletik, Gymnastik und Laufen. In ihrer Darstellung geht es Karin Hertz weniger um realistische Abbildung als vielmehr um eine künstlerische Verdichtung sportlicher Dynamik.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit war Karin Hertz auch als Lehrende aktiv, unter anderem während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Japan 1976/77. Ihre Werke wurden vielfach ausgestellt – in Deutschland und international – und spiegeln stets die tiefe Verbundenheit mit ihrer norddeutschen Heimat, insbesondere der Kieler Förde und der Insel Amrum. Bis ins hohe Alter arbeitete sie unermüdlich weiter und hinterließ ein eindrucksvolles, lebensnahes künstlerisches Vermächtnis.

 

Rechts eine Detailansicht der Bronzeplastik „Drei Sportler“

 

 

Weitere Kunstwerke von Karin Hertz finden Sie hier:

https://sh-kunst.de/kuenstler/hertz-karin

 

 

Skulptur Drei Sportler (Foto Bernd Neumann)

Die Uttoxeterhalle

Die Uttoxeterhalle wurde 1983 als moderne Sportstätte in Schwentinental-Raisdorf eröffnet und ist seither ein zentraler Treffpunkt für sportliche Aktivitäten in der Region. Benannt ist sie nach der englischen Stadt Uttoxeter, mit der Raisdorf bis 2003 eine lebendige Städtepartnerschaft pflegte. Die Halle liegt in unmittelbarer Nähe zu weiteren Vereinsanlagen und markiert den Zugang zum Gelände des Raisdorfer TSV – gekennzeichnet durch die eindrucksvolle Skulptur „Drei Sportler“ der Bildhauerin Karin Hertz.

 

Skulptur Drei Sportler vor der Uttoxeterhalle (Foto Bernd Neumann)
Die Uttoxeterhalle im November 2025 (Foto Peter Dohse)

 Der Raisdorfer TSV 

– Sportlicher Mittelpunkt mit Geschichte -

Der Raisdorfer TSV wurde bereits 1922 gegründet und ist heute mit über 1800 Mitgliedern einer der größten und traditionsreichsten Sportvereine der Region. Von den Anfängen mit Fußball und Turnen bis hin zum vielfältigen Angebot von heute – mit über 15 Abteilungen – hat der Verein Generationen von Menschen geprägt und begleitet. Mit der Eröffnung der Uttoxeterhalle, der Turn- und Gymnastikhalle, sowie der Erweiterung des Sportgeländes am Schulzentrum „Zum See“ konnten neue Sportarten wie Handball, Schwimmen oder Gymnastik aufgenommen und gefördert werden.

Der Verein steht für Gemeinschaft, Engagement und sportliche Vielfalt. Vereinsfeste, Turniere und die vereinseigene Gaststätte machen ihn zu einem lebendigen Teil der Stadtgesellschaft. Die Geschichte des Raisdorfer TSV ist eng verbunden mit der Entwicklung Raisdorfs – und wird bis heute durch seine Mitglieder aktiv fortgeschrieben.

Das Vereinsheim des TSV Raisdorf im Nov. 2025 (Foto Peter Dohse)
Die Sportanlagen im Nov. 2025 (Foto Peter Dohse)

 

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