Kulturpfad Schwentinental eröffnet
Schwentinental: Feierliche Eröffnung des neuen Kulturpfades
Die Punktlandung ist geglückt: Rechtzeitig vor der offiziellen 800-Jahr-Feier der Stadt Schwentinental Anfang Dezember hat der Verein KuKuK (Kunst und Kultur sowie kunsthistorische Projekte) jetzt seinen neuen Kulturpfad eingeweiht. Der Pfad hebt die vielfältigen historischen Verbindungen der beiden Stadtteile Klausdorf und Raisdorf hervor und führt den Einwohnern und Gästen der gemeinsamen Stadt Schwentinental die reichen kunsthistorischen und künstlerischen Artefakte vor Augen. Der gut elf Kilometer lange Pfad beginnt am Ostfriedhof an der Stadtgrenze zu Kiel, führt über insgesamt 25 Standorte – darunter natürlich auch die beiden Ortszentren, die Dorfplätze – und endet am Bahnhof in Raisdorf.
Der Kulturpfad soll die Verbindungen der beiden Stadtteile und ihrer Menschen mit Hinweis auf ihre gemeinsame Geschichte betonen und zu einer stärkeren Identifikation mit ihrer neuen Stadt führen, erklärte der KuKuK-Vorsitzende Udo Carstens vor gut 80 Gästen an der neuen Schwentinebrücke am Wildpark in Raisdorf. Kurze, bebilderte Texte an insgesamt 25 Stelen geben an den Standorten erste Informationen, für vertiefende, weiterführende Informationen sind auf den Schautafeln QR-Codes angebracht, die dann einfach mit dem Handy abgerufen werden können. Bei der Auswahl der Materialien hat der Verein sowohl die Nachhaltigkeit und die Langlebigkeit als auch Vandalismusresistenz und die Umweltverträglichkeit abgewogen.
Schwentinentals Bürgermeister Thomas Haß (der es sich ein paar Tage zuvor nicht nehmen ließ, die Schautafel vor dem Rathaus persönlich in den Boden zu bringen) lobte das Engagement der Vereinsmitglieder. Foto-Ausstellungen, Arbeiten an der Chronik, jetzt der Kulturpfad - innerhalb kurzer Zeit habe der neue Verein KuKuK viele wichtige Projekte in der Stadt angestoßen und umgesetzt.
Die offizielle Eröffnung des Kulturpfades nahmen Jane Drews, die Witwe des Raisdorfer Bildhauers Hanswaldemar Milan Drews, der Klausdorfer Bildhauer Jochen Schumann, der KuKuK-Vorsitzende Udo Carstens und Bürgerneister Thomas Haß gemeinsam vor. Sie enthüllten die Stele 17 am Fuße der Brücke. Die Tafel stellt insgesamt vier Bildhauer vor, die im Schwentinental ihre Heimat hatten oder noch haben. Der bekannte Kulturhistoriker Dr. Jens Rönnau erinnerte in sehr persönlichen Erfahrungsberichten an das Wirken dieses Künstler-Quartetts.
Die Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit wurde in allen Reden hervorgehoben. Günter Möller von der Aktivregion Schwentine/ Holsteinische Schweiz hofft, dass KuKuK den Kulturstandort Schwentinental weiter bearbeitet und die Öffentlichkeit auch weiterhin einbindet.
Der Kulturpfad wird maßgeblich gefördert von der Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein. Die Initiative für die jährliche Unterstützung regionaler Projekte geht auf das Ministerium für Landwirtschaft, Ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein zurück.
Das Foto stammt von Bernd Neumann
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Fr, 07. Februar 2025
